Flecken Ottersberg

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Feuerwerk

Allgemeine Informationen

Nach dem „Sprengstoffrecht“ gilt der Grundsatz, dass Feuerwerkskörper, also pyrotechnische Gegenstände der Klasse II, nicht zwischen dem 02. Januar und 30. Dezember eines Kalenderjahres abgebrannt werden dürfen. „Otto-Normalverbraucher“ dürfen also nur an Silvester und Neujahr böllern !

Ausnahmen können vom Ordnungsamt zugelassen werden, wenn ein Feuerwerk von einem ausgebildeten Feuerwerker (Befähigungsinhaber nach § 20 oder Erlaubnisinhaber nach §§ 7 oder 27 Sprengstoffgesetz) durchgeführt werden soll.
Mit einer schriftlichen Anzeige, die mindestens 2 Wochen vor dem Feuerwerk vorliegen muss, kann der Feuerwerker die Veranstaltung legitimieren (Meldung ist grundsätzlich gebührenpflichtig).
Folgende Daten müssen dabei nach § 23 Abs. 4 der 1.SprengV enthalten sein: Name, Anschrift und Befähigungsnachweis des Anzeigenden, Ort/Art/Umfang des Feuerwerks, Beginn / Ende des Feuerwerks, Entfernungsangaben zu brandempfindlichen Gebäuden etc., geplante Sicherungsmaßnahmen.

Voraussetzungen

Folgenden Kriterien sind vom Ordnungsamt zu berücksichtigen:
•    Veranstaltungsort (z.B. direkte Nachbarschaft zu reetgedeckten Häusern, Kirchen, Pflegeheimen oder Naturschutzgebieten kann gegen Genehmigung sprechen)
•    Veranstaltungszeit (z.B. Störungen des Brutgeschäfts geschützter Tier- bzw. Vogelarten kann nicht akzeptiert werden)
•    Witterungsverhältnisse (z.B. extreme Trockenheit / Brandgefahr sind Ablehnungsgründe)

Was sollte ich sonst noch wissen?

Hinweis:  Sogenannte Himmelslaternen dürfen aus brandschutztechnischen Gründen generell nicht verwendet werden ! Bei Luftballons gibt es grundsätzlich kein Verbot, jedoch wäre bei gebündelten Ballon-Aufstiegen mit mehr als 500 Ballonen eine Erlaubnis der Deutschen Flugsicherung (www.dfs.de) nötig.

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