Zusätzlich sind zwei Unternehmen, ein Einkaufszentrum und ein Hofladen, betroffen, da ihre Unternehmen seltener besucht werden. Und schließlich klagen Anwohner/innen über Schäden an ihren Autos.
Für die Sanierung müssen 131 Bäume sicher und 81 weitere Bäume möglicherweise gefällt werden. In der Ratssitzung wurde die Zahl 70 Bäume oder mehr genannt, die Verwaltung hat diese Zahl nicht genannt, sondern darauf hingewiesen, dass die genaue Zahl noch unbekannt ist. Auch die Landesstraßenverkehrsbehörde wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, wie viele Bäume es sein werden.
In der Ratssitzung wurde über Alternativen beraten, sowie auch die Landesstraßenverkehrsbehörde Alternativen geprüft hat. Eine alle fünf Jahre stattfindende Oberflächenbearbeitung kommt nicht in Frage, da die Schäden tiefer gehen als die Oberfläche und die Landestraßenverkehrsbehörde logistisch eine Sanierung alle fünf Jahre nicht leisten kann. Alternativ käme eine Auskofferung des Moorbodens in Frage, was von der Landesstraßenverkehrsbehörde aufgrund der Kosten abgelehnt wurde und voraussichtlich noch mehr Fällungen bedeutet hätte. Zudem würde zusätzlich CO2 freigesetzt werden. Die gewählte Variante ist die mittlere Variante. Alternativen zur gewählten Methode (Geo-Flies) wurden geprüft, führen aber nicht zu weniger Fällungen.
Es ist bedauerlich und traurig, dass 130 bis 210 Bäume gefällt werden müssen. Da aber die Straße saniert werden muss, eine Oberflächensanierung nicht möglich und nicht nachhaltig ist, ist die gewählte Variante baumschonender als eine Auskofferung der Straße. Die gefällten Bäume werden im Verhältnis 1zu 2 ausgeglichen. Die Standorte werden mit dem Flecken Ottersberg abgesprochen.
12. Mai 2026
Tim Willy Weber, Bürgermeister Flecken Ottersberg

